
Am 29.11.2025 gründete sich die Parteijugend der AfD unter dem Namen Generation Deutschland (GD) neu. Als zentrale Motivation für diese Neugründung kann auch die Vermeidung der Einleitung eines Verbostverfahrens gegen die vormalige Organisation Junge Alternative (JA) angenommen werden. Die JA hatte sich seit ihrem Entstehen 2015 fortschreitend radikalisiert, es gab von Beginn diverse Überschneidungen zur Identitären Bewegung (IB) und anderen neofaschistischen Gruppen und in diversen Landesverbänden dominierte eine offensiv rassistische, völkische-nationalistische Agenda. Schon im Vorfeld der Neugründung zeichnete sich deutlich ab, dass bei der neuen Parteijugend keine Mäßigung oder Neuausrichtung zu erwarten war. Im Gegenteil, die bisherige Ausrichtung sollte beibehalten und die Kontakte in die rechte Szene ausgebaut werden. Die Teilnehmenden des Gründungskongresses sowie der frisch gewählte Bundesvorstand der GD belegten dann auch erwartungsgemäß, dass es sich auch bei der Neuauflage um einen Zusammenschluss von völkischen Nationalist*innen und Neofaschist*innen handelt, die NS-Sprache nutzen, in Teilen selbst der IB angehören und auch Kontakte zu Neonazi-Gruppen nicht ablehnen. Bei den darauffolgenden Neugründungen der einzelnen GD-Landesverbände setzte sich die personelle und ideelle Ausrichtung fort. Neonazi aus OWL in Führungsriege der Generation Deutschland NRW weiterlesen














